6 Tipps, wie du bei deiner Ernährungsumstellung von deinem Umfeld nicht ausgebremst wirst

Unsere CFC Teilnehmer stellen vor allem in den ersten vier Wochen der Challenge viele Punkte in der Ernährung um, was im Alltag zu kritischen Fragen oder Verwirrung des Umfeldes führen kann. Oftmals ist man top motiviert in Bezug auf die Ernährungsumstellung und guter Dinge, dass man die guten Vorsätze nun endlich umsetzt, wird jedoch von aussenstehenden Personen ausgebremst. Wichtig ist hier die richtige Herangehensweise.


  1. Bewusstsein über die Wichtigkeit

Wie wichtig ist dir persönlich diese Ernährungsumstellung? Ist es ein nachhaltiges Vorhaben oder eine kurzfristige Diät? Wenn du dauerhaft etwas verändern möchtest: Weniger Fleisch essen, keine Süssgetränke, weniger Süssigkeiten, Alkohol und so weiter, dann wird es dein Umfeld früher oder später sowieso akzeptieren müssen. Dann ist es wichtig, dass du dir zu 100% bewusst bist, weshalb dir diese Umstellung wichtig ist, damit du bei Fragen selbstbewusst antworten kannst.


2. Hinter deiner Entscheidung stehen

Wie bereits bei Punkt 1 angetönt, musst du selbstbewusst zu deiner Entscheidung stehen. Egal wie gut oder schlecht dein Umfeld diesen Punkt findet, du hast dich dafür entschieden, es ist dir wichtig und dazu stehst du.


3. Informiere dich

Wie steht man selbstbewusst zu einer Entscheidung? Indem man informiert ist! Du möchtest weniger Fleisch essen? Wieso tust du das? Wegen den Tieren, wegen der Umwelt, wegen deiner Gesundheit? Informiere dich mittels Dokumentationen, Studien etc., so fällt es dir leichter zu argumentieren, wenn Kritiker deine Umstellung hinterfragen.


4. Nicht missionieren, sondern aufklären (wenn gewünscht)

Nur weil du für dich einen neuen Weg einschlägst, musst du deshalb nicht gleich zum Missionar werden. Nichts ist nerviger als Besserwisser, die vor kurzem etwas Neues gestartet haben und nun alle andere auf ihre Seite holen möchten. Jemand der sich informiert, kann aufklären. Zeige jedoch Verständnis für die Meinung deines Gegenübers, denn genau das erwartest du selber ja auch.


5. Umfeld einbinden

Ein Picknick mit Freunden steht an, ein Geburtstagsfest oder auch nur das gemeinsame Essen mit deinem Partner/ deiner Partnerin und du hast jetzt schon Panik, wie du das meistern sollst? "Dank" Corona gibt es aktuell wenig Gelegenheit dazu, dennoch hoffen wir alle sehr, dass sich diese Situation bald beruhigt und dann ist es umso wichtiger, dass deine Ernährungsumstellung in deinen Alltag passt. Doch wie machst du das nun? Wenn du z.B. anfängst, dich vegan zu ernähren, dann suche die besten Rezepte heraus und koche für deine Freunde, organisiere einen veganen Brunch und überrasche alle mit Pancakes, scrambled Tofu und so weiter. Bist du zu einem Geburtstag eingeladen, dann bring einen selbst gebackenen Kuchen oder eine Torte mit. Wohnst du mit einem Partner zusammen, überzeuge ihn von deinen Gerichten, indem du für ihn kochst. Zukünftig können die Gerichte nach Belieben immer noch mit weiteren Zutaten für das Gegenüber ergänzt werden, wenn dieses nicht zu 100% mitziehen will. Tipp aus meinem Haushalt: Da ich immer vegan koche, macht mein Partner selber Käse drüber oder zaubert eine weitere Beilage zu meinem "Hauptgericht" und so sind wir beide happy. Meist ist er jedoch so verblüfft darüber, dass ein Gericht ausschliesslich vegan ist, dass er gar keine "Zusätze" braucht :).